Camping Tipps: Planung der Abfahrt und Reise Verfasst am: 25.01.2009, 09:42
Beim Planen der Abfahrtszeit für eine Autoreise sind mehrere Gesichtspunkte zu berücksichtigen.
Generell gilt, dass man die Fahrt nur ausgeruht und gesund antreten soll. Also fährt man nicht etwa nach Feierabend des letzten, ereignisreichen Arbeitstages ab.
In der Saison herrscht morgens auf den Hauptstrecken starker Verkehr, weil viele Urlauber, die sich das ganze Jahr auf diesen Tag gefreut haben, nun schnell am Ziel sein wollen. An Wochentagen kommt auf Landstraßen und in Städten die Spitze des Frühverkehrs hinzu. Es ist darum günstig, entweder sehr früh zu starten, oder in aller Ruhe auszuschlafen und erst relativ spät loszufahren.
Am ersten Tag der Schulferien ist der Trubel auf allen Urlaubsstrecken besonders groß.
Wenn irgend möglich, sollte man diesen Tag für Reisen aller Art meiden.
Bei der Zeitplanung sollten wir auch an die körperliche und geistige Leistungsfähigkeit denken, die im Laufe des Tages schwankt. Bei den meisten Menschen liegt die Leistungsspitze etwa zwischen 8 und 11 Uhr, das Tief stellt sich zwischen 15 und 16 Uhr ein. Ist man dann noch
nicht am Ziel, wäre zumindest eine längere Pause fällig.
Es sei daran erinnert, dass Kinder bis zu 7 Jahre nicht und ab 8 Jahre auf dem Beifahrersitz nur dann befördert werden dürfen „wenn geeignete, ausreichende, sowie dem Alter und Verhalten der Kinder angemessene Sicherheitsmaßnahmen getroffen sind“.
Das bedeutet, dass der Sicherheitsgurt in seiner Länge- und den Befestigungspunkten den Körpermaßen des Kindes angepasst sein muss. Wird das nicht beachtet, dann besteht die Gefahr, dass bei einem Verkehrsunfall das Kind am Hals gewürgt wird oder unter dem Gurt herausrutscht. Es ist unverantwortlicher Leichtsinn, wenn eine zwar selbst angeschnallte Mutti auf dem Vordersitz ihr Kleines auf dem Schoß hält. Sie möge sich vorstellen, was im Falle einer Notbremsung oder bei einem Auffahrunfall passieren kann!
Kleine Kinder gehören zusammen mit einem Erwachsenen auf den Rücksitz des Autos.
Die Kindersicherungen an den Türen sind einzuschalten. Hinten kann man eine mollige Liegefläche aus Woll- oder Campingdecken herrichten, auf der das Kind in Grenzen herumtollen und auch schlummern kann. Sicherer, aber viel langweiliger ist ein Kindersitz.
Etwas Spielzeug, ein Bilderbuch, besonders aber das vertraute Kuscheltier sollten nicht fehlen. Besclläftigung mit dem Kind während der Fahrt — z.B. Ratespiele: welche Autofarbe kommt uns gleich entgegen? — lassen die Zeit schneller verfliegen. Für die Schönheiten der vorbeisausenden Landschaft haben kleine Kinder nur selten einen Blick.
Säuglinge soll man nie während der Fahrt füttern. Dafür ist es zu unruhig — und sie könnten sich verschlucken.
Kinder lässt man niemals längere Zeit allein im Auto. Bei einer Überhitzung des Innenraums können Kleinkinder sich nicht allein helfen, und es droht ein Hitzschlag-
Der ungebändigte, auf die Bedienteile des Autos gerichtete Tatendrang heranwachsender Kinder hat schon zu manchem Unglück geführt. Auch das wilde Herumwürgen an der Lenkung im Stand — wie man es leider sehr oft beobachten kann — bekommt den Lenkungsteilen bestimmt nicht gut. _________________