Optimale Wasserversorgung im Campingurlaub Verfasst am: 08.07.2009, 12:37
Wassersäcke aus Gummigewebe mit Auslaufhahn sind nur für Brauchwasser geeignet.
Bereits nach kurzer Zeit nimmt das Wasser darin Gummigeschmack an; innere Verschmutzung oder Veralgung kann man kaum ergründen. Wir benutzen Wassersäcke vor allem zum Händewaschen. Dazu hängen wir sie in geeigneter Höhe an einen BaumEs empfiehlt sich, dem Wasser einige Spritzer Fit zuzusetzen. Dann braucht man beim Abspülen der Hände — und das ist auf einem Zeltplatz oft nötig —
Zum Händewaschen eignet sich auch ein Plastikkanister von 5l Fassungsvermögen.
An Stelle des Verschlusses wird ein käuflicher Auslaufhahn aufgeschraubt. Der Kanister wird in geeigneter Höhe in einer Astgabel angebunden.
Viele Dauercamper stellen Wasserreservoirs mit großen 50l-Kanistern oder sogar 200l-Fässern mit Auslaufhahn auf.
Solche großen Vorräte sind nur dann zu befürworten. wenn sie an schattigem Ort untergebracht sind, die Behälter wenigstens alle paar Tage vollständig entleert und nur für Brauchwasser genutzt werden. Bakterien oder Algen können das Wasser verunreinigen.
Einen veralgten oder innen stark verschmutzten Wasserkanister reinigen wir mit einer Mischung aus Wasser, Spüli und Seesand.
Dazu ist er kräftig zu schütteln, bis keine Verschmutzungen mehr sichtbar sind. Es ist deshalb günstig, nur Trinkwasserkanister aus durchscheinender Plastik zu kaufen. Am Ende der Grobreinigung wird gründlich gespült, zum Schluß mit kochendem Wasser.
Ansonsten saubere Wasserkanister und Wohnwagentanks werden am Saisonende vor der Einlagerung mit Essigwasser ausgespült. _________________