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Reinhold


Anmeldedatum: 25.12.2008
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Tipps für die Wahl der richtigen Campingmöbel
Verfasst am: 22.01.2009, 04:46

Zu einer Campingausrüstung gehören so viele bequeme Campinghocker, -stühle oder -sessel, wie Personen mitfahren.

Es empfiehlt sich nicht, die Sitzgelegenheiten im Wohnwagen oder Zeltanhänger mitzuzählen; denn bei schönem Wetter will man schließlich im Freien sitzen. Über den Komfort der Sitze entscheidet der zur Verfügung stehende Gepäckraum und die Solvenz beim Kauf. Übrigens: Besuchen sich auf dem Zeltplatz die Camper untereinander, dann ist es üblich, dass jeder unaufgefordert seinen Stuhl (und bei bestimmten Anlässen auch sein Glas) mitbringt.

Bei der Anschaffung von Campingsitzgelegenheiten sollte man nicht sparen.

Wieviel Zeit man tatsächlich auf ihnen zubringt merkt man oft erst, wenn man eine unbequeme Ausführung erworben hat. Armlehnen und eine weiche Schaumstoffpolsterung oder in Federn aufgehängte Stoffbezüge sind sehr zu empfehlen, ebenso eine verstellbare Rückenlehne. Weil

solche Sessel je nach Fabrikat unterschiedlichen Gepäckraum beanspruchen, sollte man sorgfältig wählen, sich den Sitz auch zusammengeklappt anschauen und einmal zur Probe sitzen. Schnell abziehbare Stoffbezüge erleichtern die Pflege der beim Camping sehr beanspruchten Stoffe. Etwa nach vier bis fünf Reisen ist ein neuer Bezug fällig, den man für manche Modelle nachkaufen kann. „Luxus-Campingsessel“ mit Kunstlederbezügen sind zwar leicht sauberzuhalten, trotzdem sind sie nur bedingt zu empfehlen. Bei Hitze schwitzt man darin sehr und klebt mit der nackten Haut am Bezug fest, an feucht-kühlen Abenden fröstelt man am Rücken und dessen empfindlichem Anhängsel.

Doppelsessel, sogenannte Campingbänke, empfehlen wir höchstens für Dauercamper, die ohnehin viel Gepäck zu transportieren haben.

Solche Möbel sind auch zusammengelegt noch sehr sperrig und in ihrer Aufstellung nur wenig variabel. Die bekannten Anglerhocker sind als Campingsitze völlig ungeeignet. Das Sitzen auf ihnen ähnelt eher einem Balanceakt.

Auch für eine Campingschaukel — eine etwas zierlichere Variante der normalen Hollywoodschaukel — dürften nur wenige den erforderlichen Gepäckraum übrig haben.

Für Camper, die mit jedem Gramm Gepäck zu rechnen haben, sind Campingtisch und -stühle ein unvertretbarer Luxus.

Als Sitzgelegenheiten müssen dann umgestürzte Baumstämme, Wurzelstöcke und Steine herhalten, im günstigsten Fall eine dreiteilige LuftmatratzeAuf einen Tisch können diese Naturburschen ebenfalls verzichten, bestenfalls dient ein Brett, eine ausgediente Obstkiste oder eine ausgebreitete Decke als Provisorium. Leider werden für solche Möbel auch Knüppelhölzer oder kleine Baumstämme verarbeitet, die frevelhafterweise durch „Einschlag“ kleiner Bäumchen oder Äste gewonnen werdenSolch ein naturschänderisches Tun kann erheblichen Ärger verursachen!

Bei der Unterbringung der 1000 kleinen Dinge, angefangen von der „Aalangel“ bis zur „Zwirnrolle“, gibt es im Zelt immer Probleme.

Sehr praktisch sind dafür die sogenannten Zeltecken, zusammenrollbare Stoffgebilde mit vielen Fächern und Taschen, die man in einer Ecke im Steilwandoder Wohnwagenvorzelt am Gestänge anbinden kann. Sie sind federleicht und nehmen sowohl zusammengelegt wie auch angehängt nur sehr wenig Platz weg.

Ein Camping-Kleiderschrank — ein raumzehrendes Drahtgestell mit Stoffbespannung und Reißverschluß — nimmt zwar zusammengelegt nicht allzuviel Raum ein,

zwecke kommen Gasflaschen mit 2, 3 oder 5kg Inhalt in Frage, die zusammen mit einem Druckregler mit Anschlußschlauch und dem zweioder dreiflammigen Kocher die Kochanlage darstellen. Erfahrungsgemäß ist eine 5kg Flasche für einen dreibis vierwöchigen Urlaub einer vierköpfigen Familie selbst dann ausreichend, wenn alle Mahlzeiten gekocht werden. Will man außerdem eine Propanleuchte und oder einen Wärmestrahler anschließen, dann sind zwei Flaschen mit je 3 kg Inhalt günstiger. Eine leere Flasche kann dann ohne Hast zum Nachfüllen abgegeben werden trotzdem sollten wir abwägen, ob eine solche Anschaffung überhaupt notwendig ist.

Meist findet sich nämlich in einem Steilwandzeit zwischen den Schlafkabinen oder in einem ungenutzten Winkel ein schmaler Raum, den man z. Bmit einem Vorhang abteilen kann. Kaufen wir trotzdem das erwähnte Requisit, dann sollten wir darauf achten, dass sein Stoff auch dicht ist und die Sachen vor Flugstaub zu schützten vermag.

Und: öfters Lüften nicht Vergessen!
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Tags: camping, camper, stoff, zeltplatz, tipps

 
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