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Informationen über unfall
 Haftung auch bei Fahrsicherheitstraining
Verfasst am: 20.10.2010, 09:25  Aufrufe: 2860 


Daher haften die Beklagten auch für solche Schäden, die ohne Verschulden oder leicht fahrlässig verursacht wurden. Beide Fahrer gleichermaßen Schuld am Unfall Nach der Beweisaufnahme, insbesondere nach Einholung eines Sachverständigengutachtens, gelangte der Senat zu der Überzeugung, dass beide Fahrer in gleichem Maß zum Unfallgeschehen beigetragen haben. Beiden Fahrern ist eine leicht fahrlässige Verletzung von Sor ...

 Autofahrer darf Vorfahrt nicht erzwingen
Verfasst am: 29.08.2010, 19:47  Aufrufe: 850 

Ein Autofahrer darf sich seine Vorfahrt in einer unklaren Verkehrssituation nicht erzwingen. Kommt es zum Unfall, trägt er ansonsten eine Mitschuld. Das hat das Saarländische Oberlandesgericht nun in einem Urteil bestätigt. Im verhandelten Fall wollte eine Motorradfahrer-Kolonne links abbiegen. Einer der Biker blockierte den Fahrstreifen für den geradeaus fahrenden Verkehr zum Teil mit dem Hinterreifen u ...

 Fahrlässiges Überholmanöver kann teuer werden
Verfasst am: 29.08.2010, 07:38  Aufrufe: 576 

Wer überholt, ohne die Verkehrslage hinreichend zu beachten, trägt einen Teil seines eigenen Schadens, auch, wenn der Unfall eigentlich auf das Verhalten eines anderen Verkehrsteilnehmers zurück zu führen ist. Dies hat das Amtsgericht München entschieden. Der spätere Kläger war Anfang November 2004 gegen 6 Uhr 30 in der Frühe mit seinem Motorrad in Gröbenzell unterwegs. An einer Kreuzung überholte er die ...

 Linksabbieger müssen zweimal nach hinten schauen
Verfasst am: 18.07.2010, 23:14  Aufrufe: 870 

Ein Autofahrer, der links abbiegen möchte und sich zuvor nicht zweimal umgeschaut hat, trägt bei einem Unfall ein Drittel des Schadens. Dies hat das Landgericht Karlsruhe entschieden. Im zugrunde liegenden Fall wollte eine Autofahrerin (Klägerin) links abbiegen und setzte den Blinker. Sie schaute sich aber nicht - wie es vorgeschrieben ist - zweimal um. So sah sie nicht, dass ein Fahrzeug hinter ihr zum ...

 Rechts vor Links
Verfasst am: 13.07.2010, 07:49  Aufrufe: 376 

Die Regel "Rechts vor links" gilt für Autofahrer auf Kundenparkplätzen nicht immer. Wer als Vorfahrtberechtigter deutlich schneller als 10 km/h fährt und in einen Unfall verwickelt wird, muss laut Amtsgericht München die Hälfte des Schadens zahlen. (AZ: 343 C 28802/06) ____________________________________

 Bei Unfallschaden darf die Markenwerkstatt ran
Verfasst am: 30.05.2010, 18:12  Aufrufe: 788 

Wer unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, muss sich zur Reparatur seines Pkws von der gegnerischen Haftpflichtversicherung nicht auf irgendeine Fachwerkstatt verweisen lassen. Vielmehr kann er die Reparaturkosten nach den Sätzen berechnen, die in einem markengebunden Kfz-Betrieb anfallen. Das befanden Amtsgericht Kronach und Landgericht Coburg und gaben damit einem Pkw-Eigentümer Recht, d ...

 Parkplatzbetreiber haften nicht immer bei Schrankenunfall
Verfasst am: 27.05.2010, 19:15  Aufrufe: 738 

Eine Verkehrssicherung, die jeden Unfall ausschließt, ist nicht erreichbar, deshalb muss nicht für alle auch nur entfernt möglichen Schadenseintritte Vorsorge getroffen werden. Es genügen Vorkehrungen, die nach den konkreten Umständen erforderlich und zumutbar sind. Die spätere Beklagte ist die Betreiberin eines Parkgeländes in einem Einkaufszentrum. Der Ehemann der späteren Klägerin beabsichtigte im Sept ...

 Keine Teilschuld trotz Alkohol am Steuer
Verfasst am: 27.05.2010, 19:13  Aufrufe: 661 

Wer alkoholisiert Auto fährt, muss nicht unbedingt für einen Unfall haften. Das hat das Landgericht Landstuhl im Falle eines Autofahrers entschieden, der schuldlos in einen Unfall verwickelt wurde. Der Unfall wäre auch passiert, wenn der Autofahrer nüchtern gewesen wäre. Im zugrunde liegenden Fall fuhr ein Autofahrer mit 1.58 Promille im Blut. Er befuhr eine vorfahrtsberechtigte Straße. Aus einer Seitenst ...

 Verschweigen von Vorschäden bei Unfall
Verfasst am: 23.05.2010, 03:37  Aufrufe: 484 

Wer seiner Versicherung einen Unfall meldet und dabei Vorschäden verschweigt, riskiert seinen Versicherungsschutz, so das Landgericht Coburg (Az. 12 O 884/02). Werden Falschangaben aber umgehend berichtigt, bleibt der Schutz, entschied das Oberlandesgericht Bamberg (Az. 1 U 85/02). ____________________________________

 Kostenersatz bei unverschuldetem Unfall
Verfasst am: 22.05.2010, 16:06  Aufrufe: 483 

Wer nach einem unverschuldeten Unfall sein Auto nur notdürftig instand setzen lässt, kann von der Versicherung nur die tatsächlichen Reparaturkosten verlangen. Der BGH schob damit der Praxis einen Riegel vor, nach der sich viele Geschädigte die vollen, vom Gutachter errechneten Reparaturkosten, auszahlen ließen. BGH, Az. VI ZR 70/04 und VI ZR 172/04 ____________________________________

 Gericht: Absicherungspflicht bis Polizei eintrifft
Verfasst am: 29.03.2010, 09:23  Aufrufe: 1363 

Nach einem Verkehrsunfall müssen Autofahrer die Unfallstelle nur bis zum Eintreffen der Polizei absichern. Verunglückt an gleicher Stelle später jemand anderes wegen fehlender Verkehrsabsicherung, geht das nicht mehr zu Lasten des ersten Unfallverursachers. Das hat das Landgericht Dortmund entschieden. Ein Mann ist mit seinem Auto auf eine Verkehrsinsel gerauscht und beschädigte dabei ein Verkehrszeichen ...

 Erhöhte Sorgfaltspflicht beim Abbiegen in Grundstücke
Verfasst am: 28.03.2010, 17:01  Aufrufe: 734 

Beim Abbiegen in ein Grundstück hat ein Pkw-Fahrer ganz besondere Sorgfalt walten zu lassen. Kommt es bei dem Fahrmanöver zur Kollision mit einem anderen Kraftfahrzeug, haftet er in der Regel allein. Etwas anderes gilt nur dann, wenn er dem Unfallgegner einen Fahrfehler nachweisen kann. Weil ihm das nicht gelang, unterlag jetzt ein Fahrzeugeigentümer mit seiner Schadensersatzklage gegen den Unfallgegner. ...

 Wartepflicht auf dem Beschleunigungsstreifen einer Autobahn
Verfasst am: 25.03.2010, 02:57  Aufrufe: 915 

Wer auf dem Beschleunigungsstreifen fährt, muss warten. Dies geht aus einem Urteil des Oberlandegerichts Naumburg hervor, das einen LKW-Fahrer, der allzu sorglos auf die Autobahn gefahren war, zu einer 70%igen Haftung verurteilte. Im vorliegenden Fall verursachte ein LKW-Fahrer einen Unfall auf der Autobahn. Er wechselte vom Beschleunigungsstreifen auf die Autobahn. Da er noch sehr langsam war, zwang er einen von hin ...

 Unfallflucht kostet nicht immer Kasko-Versicherungsschutz
Verfasst am: 25.03.2010, 02:56  Aufrufe: 601 

Wer unerlaubt die Unfallstelle verlässt (sog. Unfallflucht), muss deshalb noch lange nicht zwangsläufig den Schutz seiner Kaskoversicherung verlieren. Dies geht aus einem Beschluss des Oberlandesgerichts Frankfurt am Main hervor. Im vorliegenden Fall prallte eine Frau im Dezember 2003 gegen 19.40 Uhr auf eisglatter Autobahn gegen eine Leitplanke. Es entstand ein Schaden von ca. 500,- € an der Leitplanke. ...

 Schadensregulierung am Unfallort unterliegt dem Versicherung
Verfasst am: 11.03.2010, 22:53  Aufrufe: 579 

Wer sich auf dem direkten Weg von oder zur Arbeit befindet, ist unfallversichert. Muss die Fahrt/der Weg unterbrochen werden, um die Einzelheiten eines Unfalls aufzuklären, so gilt auch für das Regulierungsgespräch Versicherungsschutz. Dies entschied das Hessische Landessozialgericht. Im vorliegenden Fall war ein Mann auf dem Weg von der Arbeit nach Hause, als ihm von einem entgegenkommenden Wagen der Au ...




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