Ein gewerblicher Autohändler kann bei Verkauf seines Privatwagens die Gewährleistung ausschließen; er wird insoweit wie ein Privatmann beurteilt. Dies hat das Amtsgericht München entschieden.
Im August 2005 wandte sich der spätere Kläger an den späteren Beklagten, um dessen gebrauchten BMW Touring zu kaufen. Der Verkäufer war zwar auch als Autohändler tätig, das betreffende Auto war jedoch auf ihn privat ...
Verfasst am: 14.10.2010, 08:49 Aufrufe: 1544
Darin wurden sie vom BGH bestärkt.
Fahrbereites Fahrzeug darf nicht mit verkehrsgefährdenden Mängeln behaftet sein
Durch die Zusicherung, ein zum sofortigen Gebrauch auf öffentlichen Straßen verkauftes Fahrzeug sei „fahrbereit“, übernehme der Verkäufer die Gewähr dafür, dass das Fahrzeug nicht mit verkehrsgefährdenden Mängeln behaftet sei, aufgrund derer es bei einer Hauptuntersuchung als verkehrsunsicher eingestuft ...
Verfasst am: 27.09.2010, 03:56 Aufrufe: 560
Gebrauchtwagenhändler dürfen nur dann eine Vermittlungsprovision verlangen, wenn es ihnen tatsächlich gelingt, das Fahrzeug zu verkaufen. Das bloße Bemühen um den Verkauf rechtfertigt eine solche Gebühr nicht. Dies geht aus einem Urteil des Landgerichts München I hervor.
Im zugrunde liegenden Fall verlangte der Vermittler neben einer Vermittlungsprovision von 1.500 Euro eine Standgebühr von 13 Euro pro Ta ...
Verfasst am: 10.03.2010, 08:28 Aufrufe: 678
Gebrauchtwagenkäufer, die wegen eines überalterten Reifens einen Unfall erleiden, können unter bestimmten Voraussetzungen den Händler haftbar machen.
Nach einem Urteil des Bundesgerichtshofs (BGH) muss der Händler vor dem Verkauf das Alter des Reifens zumindest dann prüfen, wenn er Zweifel an seiner Tauglichkeit haben müsste.
Damit gab das Karlsruher Gericht einer 100.000-Euro-Schadensklage wegen eines F ...
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