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Informationen über versicherung |
Haftung auch bei Fahrsicherheitstraining |
Verfasst am: 20.10.2010, 09:25 Aufrufe: 2860
Ausschluss nur bei Autorennen
Die Kfz-Haftpflichtversicherung haftet auch bei Unfällen, die sich während eines Fahrtrainings ereignen. Dies entschied das Oberlandesgericht Karlsruhe. Das Gericht wandte in seiner Entscheidung die vom BGH neu entwickelten Grundsätze zur Haftung eines versicherten Mitbewerbers bei Sportveranstaltungen mit nicht unerheblichem Gefahrenpotenzial für Schäden durch Regelverletzun ...
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Bei Eigenunfall braucht Kfz-Versicherung nicht zu zahlen |
Verfasst am: 07.10.2010, 21:34 Aufrufe: 1843
Der Versicherungsnehmer einer Kfz-Haftpflichtversicherung hat gegen den Versicherer keinen Anspruch auf Ersatz der an einem anderen, in seinem Eigentum stehenden Fahrzeug entstandenen Schäden, wenn eine mitversicherte Person diese Schäden durch den Gebrauch des versicherten Fahrzeuges verursacht hat
Der Kläger ist Halter zweier Kraftfahrzeuge. Beide sind bei der beklagten Versicherung haftpflichtversicher ...
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Leitplanke beschädigt - Weiterfahrt ist Fahrerflucht |
Verfasst am: 22.09.2010, 20:04 Aufrufe: 1129
Im zugrunde liegenden Fall war ein Autofahrer mehrfach mit einer Leitplanke kollidiert. Der Autofahrer war der Auffassung, dass nicht viel passiert sei und verließ den Unfallort. Die Versicherung weigerte sich später, den Schaden auszugleichen, weil der Autofahrer am Unfallort hätte bleiben müssen. Der Mann verklagte die Versicherung.
Versicherung muss nicht leisten
Das Oberlandesgericht Brandenburg wies ...
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Auffahrunfall: Autofahrer darf im Ort auch für Katze bremsen |
Verfasst am: 11.09.2010, 05:44 Aufrufe: 799
Im zugrunde liegenden Fall hatte ein Autofahrer innerhalb einer geschlossenen Ortschaft für eine plötzlich über die Fahrbahn laufende Katze gebremst. Die hinter ihm fahrende Autofahrerin konnte nicht mehr rechtzeitig bremsen, so dass sie auffuhr. Die Versicherung der Auffahrerin wollte den Schaden nicht übernehmen. Die Vollbremsung für ein Kleintier stelle eine grob fahrlässige Verkehrsgefährdung dar, mei ...
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Fahrlässiges Überholmanöver kann teuer werden |
Verfasst am: 29.08.2010, 07:38 Aufrufe: 576
Der Kläger erlitt Prellungen, Schürfwunden und verletzte sich am linken Daumen. Seine Motorradkleidung wurde durch den Sturz unbrauchbar. Der Kläger verlangte insgesamt 6500 Euro Schadensersatz vom Beklagten. Dessen Versicherung bezahlte allerdings nur 3500 Euro. Von dem verlangten Schmerzensgeld in Höhe von 1500 Euro erhielt er 400 Euro. Schließlich - so die Versicherung -habe der Kläger an der Ampelanlage stark bes ...
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Marderbiss |
Verfasst am: 18.07.2010, 23:12 Aufrufe: 351
Treten durch einen Marderbiss Folgeschäden wie z.B. ein Motorschaden durch falsche Anzeige der Motortemperatur auf, so muss die Versicherung auch diese Schäden begleichen..
AG Zittau, Aktenzeichen : AZ 5 C 545/05
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Verkehrsunfall im Ausland - Gerichtsstand |
Verfasst am: 04.06.2010, 11:18 Aufrufe: 1255
Sind Sie im EU-Ausland in durch einen Verkehrsunfall geschädigt worden, so können Sie die gegnerische Versicherung direkt an ihrem Wohnort verklagen. Voraussetzung: der Versicherer hat seinen Sitz im EU Ausland.
Gericht: Europäischer Gerichtshof, Az:C-463/06
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Bei Unfallschaden darf die Markenwerkstatt ran |
Verfasst am: 30.05.2010, 18:12 Aufrufe: 788
Wer unverschuldet in einen Verkehrsunfall verwickelt wird, muss sich zur Reparatur seines Pkws von der gegnerischen Haftpflichtversicherung nicht auf irgendeine Fachwerkstatt verweisen lassen. Vielmehr kann er die Reparaturkosten nach den Sätzen berechnen, die in einem markengebunden Kfz-Betrieb anfallen.
Das befanden Amtsgericht Kronach und Landgericht Coburg und gaben damit einem Pkw-Eigentümer Recht, d ...
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Autoinhaltsversicherung-Versicherung zur Zahlung verurteilt |
Verfasst am: 28.05.2010, 06:52 Aufrufe: 508
Der Inhaber einer Elektrofirma hatte den Werkstattwagen über Nacht auf dem umzäunten Firmengelände abgestellt. Das Fahrzeug wurde aufgebrochen, die in dem Fahrzeug befindlichen Werkzeuge und Ersatzteile wurden entwendet.
Der Inhaber der Firma hatte eine Autoinhaltsversicherung abgeschlossen. Er hatte mit der Versicherung eine sogenannte Nachtzeitklausel vereinbart. Danach bestand Versicherungsschutz auch ...
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Hohes Tempo kein Geld |
Verfasst am: 28.05.2010, 06:50 Aufrufe: 396
Wer auf kurvenreicher Strecke 90 statt vorgeschriebener 50 km/h fährt, handelt grob fahrlässig. Die Versicherung muss bei Unfallschaden nicht zahlen.
OLG Köln, Az. 9 U 45/02-11/05
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Verschweigen von Vorschäden bei Unfall |
Verfasst am: 23.05.2010, 03:37 Aufrufe: 484
Wer seiner Versicherung einen Unfall meldet und dabei Vorschäden verschweigt, riskiert seinen Versicherungsschutz, so das Landgericht Coburg (Az. 12 O 884/02). Werden Falschangaben aber umgehend berichtigt, bleibt der Schutz, entschied das Oberlandesgericht Bamberg (Az. 1 U 85/02).
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Reiseabbruch |
Verfasst am: 22.05.2010, 16:07 Aufrufe: 414
Ein Mann hatte eine Versicherung für den Fall eines Rereiseabbruches abgeschlossen. Am Urlaubsort verletzte er sich so schwer am Fuß, dass der Arzt dem Urlauber strengste Bettruhe verordnete. Die Versicherung wollte nicht zahlen, weil der Mann am Urlaubsort blieb und die Reise nicht abge-brochen hatte. Doch die Richter urteilten anders. Da der Urlaub für den Verletzten wertlos geworden war, muss die Versi ...
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Kostenersatz bei unverschuldetem Unfall |
Verfasst am: 22.05.2010, 16:06 Aufrufe: 483
Wer nach einem unverschuldeten Unfall sein Auto nur notdürftig instand setzen lässt, kann von der Versicherung nur die tatsächlichen Reparaturkosten verlangen. Der BGH schob damit der Praxis einen Riegel vor, nach der sich viele Geschädigte die vollen, vom Gutachter errechneten Reparaturkosten, auszahlen ließen.
BGH, Az. VI ZR 70/04 und VI ZR 172/04
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Autoschlüssel aus Werkstattbriefkasten geklaut |
Verfasst am: 14.05.2010, 12:28 Aufrufe: 406
Wirft ein Autofahrer seine Wagenschlüssel abends in den Briefkasten der Werkstatt und gelingt es einem Dieb, diese und damit das Auto zu stehlen, muss die Versicherung dieses ersetzen. Begründung: Der Autobesitzer hat nicht grob fahrlässig gehandelt.
OLG Hamm, Az. 20 W 17/99
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Lose Handbremse- Versicherung muss zahlen |
Verfasst am: 14.05.2010, 12:26 Aufrufe: 409
Setzt sich das Auto wegen einer nur leicht angezogenen Handbremse von selbst in Bewegung, ist das keine Fahrlässigkeit. Die Versicherung muss zahlen.
OLG Düsseldorf, Az. 4 U 80/99-5/01
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